Die geografische Herkunft unserer Flora ist ein entscheidender Faktor für die ökologische Bilanz von xerbanu. Maximilian Bohmer pflegt ein Netzwerk zu spezialisierten Kulturbetrieben in der Region Herrenberg und entlang der Schwäbischen Alb. Das Ziel ist die Reduktion der „Flower-Miles“ und die Förderung der Biodiversität. Saisonale Floristik bedeutet bei uns, die klimatischen Bedingungen Baden-Württembergs als gestalterischen Rahmen zu akzeptieren. Eine Blume, die im Freiland unter natürlichem UV-Licht gewachsen ist, besitzt eine stabilere Zellstruktur und eine intensivere Pigmentierung als Gewächshausware.
Regionale Bezugsmatrix nach Saisonalität
- Frühjahrskontext: Fokus auf Geophyten aus regionalen Zwiebelkulturen rund um Böblingen.
- Sommeraspekt: Verwendung von Freilandrosen und Solitärstauden aus dem Gäu.
- Herbstgeometrie: Integration von Fruchtständen und Gräsern der Alb-Hochebenen.
- Winterstruktur: Konzentration auf immergrüne Gehölze und Flechtenstrukturen lokaler Forsten.
Durch den direkten Bezug entfallen lange Kühlketten, die oft zu einem Kälteschock und damit zu einer irreversiblen Schädigung der pflanzlichen Enzyme führen. Maximilian Bohmer besucht die Produktionsflächen persönlich, um die Einhaltung ökologischer Standards zu verifizieren. Bei xerbanu definieren wir Luxus durch die Authentizität des Standorts. Die Architektur unserer Sträuße reflektiert die Farben und Texturen der schwäbischen Landschaft, transformiert in ein zeitgenössisches, botanisches Design. Der Altenburger Weg 6 wird so zum Bindeglied zwischen regionaler Landwirtschaft und urbaner Ästhetik.